Stop.
FYI: Everything older than this entry is unedited and totally old. Stuff I haven’t looked over or am just too lazy to sort out. And it’s old.
And if you don’t understand this simple english sentence: Leo Dictionary
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Stampfend marschierte der tapfere Jäger durch den dichten, kalten Wald – die Lichtung nur wenige Meter voraus. Mit einer bedrohlichen Klinge befreite er den gegangenen Weg vom Geäst und Gestrüpp, während die Augen stets die Umgebung musterten und nach Gefahren Ausschau hielten. Immer in Alarmbereitschaft, lag der große, gequollene Zeigefinger am Gewehrabzug und jederzeit bereit den geübten, tödlichen Schuss auf das Wagnis zu feuern und es auszuschalten.
Keine Sekunde würde vergehen, ehe die Patrone, getroffen vom Schlagbolzen des Gewehrs, den Lauf in unglaublicher Geschwindigkeit verlassen und auf das anvisierte Ziel hinzu fliegen würde um es in aller Ewigkeit zu erlösen. Keine Sekunde würde vergehen, ehe die Patrone wie ein Lichtstrahl durch die Baumreihen wandern und in den noch lebendigen Körper einschlagen würde.
Der tapfere Jäger durchschritt den Wald und erreichte seufzend die Lichtung. Er blickte auf ein atemberaubendes Szenario. Das glasklare Wasser spiegelte die entfernte Landschaft und die Sonne schimmerte spielend auf der Wasseroberfläche. Kleine und große Fische tanzten in dem seichten Wasser zu dem Rhythmus der sanften Wellen. Bunte Libellen schwebten über das flüssige Nass und erzeugten kleine, kaum erkennbare Wellen. Kumuluswolken schwebten über das paradiesische Ländchen wie riesige Zuckerwatten auf einem Rummel. Die turmhohen Tannen wankten leicht hin und her durch den schwachen Wind der die Kienäpfel aus nord-östlicher Richtung streichelte. Der tapfere Jäger tat noch einige Schritte vorwärts, hielt am Ufer inne und ließ die malerische Gestalt der Natur auf sich wirken. Als würde er versuchen die Schönheit, Simplizität und Freiheit mit einem einzigen Atemzug aufzusaugen und für immer in seiner doch zu kleinen Seele lagern wollen. Der Geruch der Blumenansammlung haftete an seinen feinen Nasenhärchen und betäubte die Sinne von dem trostlosen Leben auf «der anderen Seite».
Der tapfere Jäger wünschte sich diesen Ort nie wieder verlassen zu müssen. Er legte sein zerstörerisches Gewehr beiseite und füllte seine Wasserflasche mit dem Naturgebräu vor ihm. Ein alter, tapferer Jäger am Ende seines Daseins angelangt, kniete an dem Ufer der Quelle die er für seine Nachzeit nun gewählt hat. Hier will er eines Tages enden. Hier will er Teil einer fast Angst einflössenden Anmut werden. Teil einer anderen Welt.
Der tapfere Jäger beugte sich rücklings und trank von dem heiligen Gebräu der Natur. Die ganze Flasche leerte er in einem Zug. Der Olymp war nun Teil seines Selbst. Er verstaute die Flasche wieder an den eng anliegenden Gürtel und drehte sich um.
Der tapfere Jäger beugte sich nach vorn und griff nach dem Gewehr. Just in diesem Moment überkam ihn der Hammer der Gerechtigkeit. Ein Monstrum, ein Fell überzogenes Biest das Zähne fletschend vor ihm stand brüllte ihn mit stinkenden Atem an. DIE REINHEIT IM NU ZERSTÖRT!
Der tapfere Jäger hatte keine Chance mehr nach dem Gewehr zu greifen. Der Bär hob die gigantische, rechte Pranke und ließ sie auf ihn niederstürzen. Die ausgefahrenen Krallen bohrten sich in das zarte Fleisch des Jägers und rissen tiefe Wunden. Der Bär grölte vor Mordslust, sodass die fliegenden Mitbewohner die hohen Äste in einem Hauch verließen und davonflogen, um sich in unerreichbarer Höhe in Sicherheit zu wiegen. Sie kreisten nun wie Aasgeier über das Schauspiel und warteten auf das vorhersehbare Ende um sich wieder ihren Ästen zu widmen.
Der tapfere Jäger schrie vor höllischem Schmerz und vor rasender Wut. Seine Schwärmereien verpufften wie die 1 tausend Meter hohen Wolken die den Himmel bedeckten. Die Anmut und Schönheit seines eben entdeckten Edens nun nur noch ein kolossaler Haufen aus Furcht erregender Masse bedeckt von dunklem Fell. Die glänzenden, runden Augen des fiesen Ungeheuers strahlten ihn an und prophezeiten sein baldiges Ableben. Es erschütterte ihn tiefe Traurigkeit.
Eine Sekunde hätte der tapfere Jäger gebraucht. Eine Sekunde nur, dann hätte er das Gewehr erreicht. Eine Sekunde jedoch braucht der Bär um den tödlichen Hieb auf den tapferen Jäger auszuführen. Eine Sekunde lang starrten sich Angreifer und Opfer, Jäger und Gejagter in die Augen und erzählten tausende Geschichten. Es dauerte eine Sekunde um das endlose Behagen des Jägers in totales Leid zu wandeln. Es dauerte eine Sekunde ehe der Bär das Befriedigende Ergebnis seines Feldzuges wahrnahm. Eine Sekunde und der tapfere Jäger tauchte ungewollt in das plötzlich schwarz geworden Meer ein. Eine Sekunde dauerte es ehe er kapierte, dass seine Wonne ein dunkler Tümpel war, der ihn das Leben entriss.
Der tapfere Jäger ruderte und ruderte. Der matschige Schlamm füllte seinen Mund, drang in die Nasenhöhlen ein und vermoderte die Ohrengänge. Sein Gesicht voller Modder ragte als Letztes aus dem satanischen Tümpel und präsentierte dem Virulentem einen letzten, zufrieden stellenden Anblick. Die Genugtuung das Paradies geschützt zu haben, blitzte in den Augen des Bären auf. Es sollte das Letzte sein was unser tapferer Jäger sieht. Was für immer in den Pupillen eingebrannt werden soll. Noch eine Sekunde. Dann war der tapfere Jäger völlig im Schlamm versunken. Eine Sekunde.
Uarrr hat Picassos Guernica gemalt. In seinem Stil. Er bietet sogar 100 Stück davon zum Kauf an. Sozusagen, für absolute Kunst-Freaks die etwas mehr Pepp im Gemälde brauchen – und an der Wand.
(Uncrate): Das Handbuch für Männer. Exotische Autos, lustige Gadgets, Entertainment. Mein Herz schlägt wild!
T. erzählte, dass er seinen Vater V. fragte ob er ihm einen Rat geben könne. V. antwortete, dass eines welches er benutzen könne, im Schuppen stehen würde. Außerdem erklärte mir T. heute was denn eigentlich eine Tupperware Party sei
In der Ortschaft gibt es so was wie einen Tupperware Unterhändler. In diesem Fall eine weibliche Person. Diese vertreibt für Provisionen die einzelnen Tupperwareprodukte unter den umliegenden Tupperwarefreaks und -Freakinnen. Die Tupperwarefreaks und -Freakinnen treten sozusagen in dem Tupperwareklub ein. Es ist Gang und Gebe, dass die Klubmitglieder ab und an dann Tupperwarepartys veranstalten. Alle Mitglieder sind eingeladen und trinken haufenweise Sekt und mampfen was das Zeug hält. Die Tupperwarekönigin, also die Unterhändlerin, vertreibt dann auf diesen Partys die Tupperware. Die Veranstalterin der Tupperwareparty bekommt dann eine prozentuale Provision des Gewinns vom Vertrieb als Aufwandsentschädigung für die Veranstaltung. So habe ich es zumindest verstanden ;)
T. schaltete dann die Innenraumbeleuchtung ein und zeigte mir eine mini Tupperware Dose. Auf die Frage ob er in der mini Tupperware Dose auch etwas frisch halten könne, musste er jedoch bedauerlicherweise mit nein antworten.
Auf die recht eigenwillige Frage, warum ich denke, ob es besser ist Frau oder Mann zu sein: Als Mann geboren, wäre ich manchmal doch lieber eine Frau. Ist der Spaß der weiblichen Selbstbefriedigung nicht höher? So scheint es mir.
Aber dann, monatlich dem roten Mond zu verfallen ist auch nicht so das Wahre. Und die schmerzen bei einer Geburt. Oh je. Und wenn man dann noch das Pech hat eine blonde Frau zu werden. Schrecklich, nicht wahr? Und wenn ich mir vorstelle nicht mehr die neben mir sitzende Frau zu imponieren indem ich mich in die wohlmöglich kleinste Parklücke gedrückt habe. Au weija. Oder die Tatsache, dass ich täglich für Mann, Kind oder das halbtote Großmütterchen am Herd stehe und Koche, die Wäsche wasche oder sämtliches Mobiliar vom Staub befreie sowie Teppich und Parkett mit röhrendem Gerät sauber sauge. Gott bewahre!
Nein, ich bin gern ein Männchen. Denn ich bin was besonderes, wenn ich saugen oder kochen kann. “Leckeres Mahl, Herr Gemahl!”, sagte die anmutige, mir gegenübersitzende Frau, kurz bevor sie seitlich vom Stuhl fiel und sich krümmend vor Bauch- und Unterleibschmerzen zusammenrollte.
Ich bin was besonderes, wenn ich den Mut aufbringe meine Großmutter täglich zu waschen. “Respekt, mein Freund, Respekt!”, staunte Peter, der zum Glück die Großmutter beim Pokern längst verwettet hatte. Ratet wer der Gewinner war und sie täglich zu Abend bettet?
Ich bin was besonderes, wenn ich draußen im Garten bestückt mit Korb und Wäscheklammern an einer Leine stehe und die saubere Wäsche aufhänge, während mich – über die Hecke schielend – Frau Meier grinsend belächelt und die Falten stets bemängelt, obgleich ich beherzt versuche ihre Kritik durch gewiefte Selbstbeherrschung der Durchführung jener Aufgabe, die der Frau doch eher zugeschrieben ist, zu bestehen. “Ach, is’ die jute Frau malochen und hat Ihnen die Janze Hausarbeit jelassen?.” Der kleine Sohn springt dann meistens vor und schneidet wild grimassen. “Ja, Frau Meier, denn sie hat mich vor 2 Jahren samt Cabrio stillschweigend verlassen.”
Gewiss, seid geschockt. Aber ich bitte euch zu beachten: Purer Zynismus. Was besser ist, ist mir gleichgültig. Ist es denn zu ändern?
Eine Sammlung* von bösem Satire, blankem Zynismus, verwirrter Lyrik und anderen, literarischen Blackouts. Die gut geschriebenen Zeilen bieten anspruchsvollen aber schönen Humor der es mit einem Schmunzeln vielleicht bei Manchen schafft die ein oder anderen Erinnerungen aufzuwecken. Unbeding mal reinschauen. INBEGRIFF.de Mein bisheriger Lieblingstext: Coitus interuptus. ;) (*wie vom Autor beschrieben)