Eiskalter Wind, entlang des Hauptes.
Tropfender Regen, benässt die Kutte.
Schimmender Schein, blendet die Sicht.
Quietschender Schrei, betäubt den Asphalt.
Krachender Aufprall, nimmt den Atem.
Regunglos entstellt, passé die Geschicht.
Dasein vollendet, die Seele befreit.
Winkender Herr, Aufstieg gen Himmel.
Schwebender Flug, der Blick herab.
Leblose Leiche, von Nagern genagt.
I need someone to draw this.
(Weihnachtstherapie): Die Markus & Frank Editionen gibt es bald auf der dafür extra gezauberten “publishers-page“.
Stand: 04.01.12
Johanna (23), kann nicht gut “Ruhig im Kino sitzen”, aber dafür kann sie gut “Aus Versehen pupsen und dann loslachen”.
—Ehrliche Kontaktanzeigen, NEON, Dezember 06
(Die unheimliche Fahrt): Die Markus & Frank Editionen gibt es bald auf der dafür extra gezauberten “publishers-page“.
Stand: 04.01.12
War das nicht …? Des Alkohols Dunst, welches mich versuchte zu betäuben. Welches versuchte mir die Hemmung zu nehmen – die Vernunft, gar die Absicht hatte mir Leichtsinn unter zu jubeln. Dieser schelmische Duft! Nein – Gestank. Widerlicher Windverpester!
Wie wagt er es nur? Mit penibler Sorgfalt schwebt er zu mir herüber. Abgespalten vom letzten Nährboden auf der Suche nach der nächsten Befriedigung. Wie lästig. Nervend!
Aber soll ich kapitulieren? Klein beigeben? Solch Schmach lasse ich mir nicht bieten! So beginnt jetzt die Schlacht der Stinkwolken. Mein Fluppendampf zieht auf und davon. Auf und davon. Auf und davon. Aber halt!
Was …!? Es soll wohl nicht sein. Eine höhere Macht vertreibt das giftige Gemisch. Es schwebt nicht dem Widersacher entgegen, nein!, es schwebt gen unendlicher Leere, um scheinbar im absoluten Nichts kampflos zu verpuffen. Ich fühle mich gedemütigt. Es lacht über mich. Dieser abartige Gestank! Also gut. Lasset den Klügeren gewinnen. Ich ziehe zurück. Plötzlich, wie aus heiterem Himmel, saß er neben mir. Alt, dreckig, stinkend. Eine Flasche Fusel lag in seiner linken Hand, die Zigarette zwischen zwei Fingern geklemmt in seiner Rechten. Er schnaufte – als wäre er kurz vorm ersticken. Mit abwechselnden Bewegungen seiner Glieder bearbeitete er seinen bereits lädierten Körper im sauberen Takt mit Zigarettenrauch und Bier. Inhalieren, auspusten, schlucken. Immerfort. Das Gemisch aus Qualm und Bier strömte dann genau zu mir herüber. Als säße ich auf einem brennendem Klotz Hefe. Zum Glück kam dann das Schienenfahrzeug.
Ende der Tortur.
Das menschliche Schienbein ist ein perfektes Sinnesorgan, um im Dunkeln scharfkantige Möbelstücke zu finden.
—Vince Ebert
Dear John,
There definetly is improvement in your new look. I also think that you should finally establish a personal style in what you are doing – try to find your own way of evolving. You know, get into to something and stay there. Just stop, my friend, stop changing the outcome of what you want to display. It’s not your peronality of being so unstable. It’s just not you.
Sincerely yours